Anna Atkins in der New York Public Library
Ich stehe in einem kleinen, abgedunkelten Raum der New York Public Library und staune über Anna Atkins , deren Werk ich hier zum ersten Mal sehe. Über die fotografische Methode, die sie verwandte, um die ersten mit Fotos illustrierten Bücher überhaupt herauszugeben, und über die Zeitreise, die hier so mühelos gelingt. Die Werke sind so perfekt erhalten, als wären sie erst vor kurzem angefertigt worden und die Ästhetik lässt sich ohne die geringste geistige Übersetzung direkt genießen – dabei stammen sie aus der Mitte des vorletzten Jahrhunderts. Ich denke, am meisten imponiert mir der Pioniergeist der Fotografin und ihre beharrliche Arbeit über Jahrzehnte. Wie konnte das alles gelingen?



100 Tage hier & 100 Tage dort bis Weihnachten bestellen – dann gibt es Briefpost von mir aus Brooklyn, mit einer kleinen Begebenheit des Tages.



So schnell kann es gehen: nach drei kurzen gemeinsamen Wochen packte ich mein Skizzenbuch ein und es ging erneut
Bei der netten Frau am Empfang stapeln sich die Postkisten mit weiteren Skizzenbüchern aus aller Welt – denn am 30.4. ist Abgabeschluss für diese Runde! Schnell gehe ich und gucke mir andere Büchlein an. Und bekomme auch gleich wieder ein paar sehr fein gestaltete in die Hände. Nebenan sitzt eine französisch sprechende Familie, nach und nach kommen weitere Besucher*innen. Trotz schönster Sonne draußen, wird hier drin intensiv in den Büchlein geblättert. Dazu gesellt hat sich neuerding auch ein Foto-Automat – natürlich mit Skizzenbüchern darin.