Archiv der Kategorie: Journalistin

Sonnenfotografie und Buchkunst

Anna Atkins in der New York Public Library

Ich stehe in einem kleinen, abgedunkelten Raum der New York Public Library und staune über Anna Atkins , deren Werk ich hier zum ersten Mal sehe. Über die fotografische Methode, die sie verwandte, um die ersten mit Fotos illustrierten Bücher überhaupt herauszugeben, und über die Zeitreise, die hier so mühelos gelingt. Die Werke sind so perfekt erhalten, als wären sie erst vor kurzem angefertigt worden und die Ästhetik lässt sich ohne die geringste geistige Übersetzung direkt genießen – dabei stammen sie aus der Mitte des vorletzten Jahrhunderts. Ich denke, am meisten imponiert mir der Pioniergeist der Fotografin und ihre beharrliche Arbeit über Jahrzehnte. Wie konnte das alles gelingen?

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Die GeschichtenAgentin entdeckt das 100 Tage-Buch für sich

Kurz vor Weihnachten überrascht mich eine sehr persönliche Besprechung meines „100 Tage hier & 100 Tage dort“ Buchs. Dagmar Eckhardt trifft auf ihrem feinen GeschichtenAgentin-Blog voll ins Autorinnen-Herz mit ihrem Lese-Eindruck. Genau so hatte ich mir das erhofft: dass mein Text die Leser*Innen mit auf die Reise nimmt, und ihnen die Geschichte(n) erzählt wie man das unter Freund*innen täte. Und tatsächlich fühlte ich mich beim Schreiben dadurch nicht alleine mit meinem Abenteuer, sondern in einer zunächst fiktiven Gemeinschaft – die nun auch im echten Leben eine schöne Begleitung ist.

Hier findet ihr die Besprechung! Danke, liebe GeschichtenAgentin.

Besuch in Brooklyn

Erinnerungs-Selfie muss schon sein; dabei beobachtet von Richard (Foto)

Melanie Groger, Animationsdesignerin und Illustratorin, traf sich mit den Muppets, erlebte mit uns die Halloween-Parade, sichtete die Sketchbook-Library, und wir hatten Spaß mit Escher-interaktiv  – aber vor allem haben wir auch Pläne geschmiedet. Das „100 Tage hier & 100 Tage dort“-Buch soll nicht das letzte gemeinsame Projekt gewesen sein: auf die Zukunft!

„Linns Abenteuer“ in Boston

„Linns Abenteuer“ in der Bibliothek der Deutschen Samstagsschule Boston – und wer dahinter steckt!  Interview mit Romy Eichner

Romy und ich auf Sightseeing-Tour in Manhattan im „Oculus“

Liebe Romy, wir kennen uns noch aus unserer gemeinsamen Zeit beim damaligen Münchner Verlag „Systhema“, bei dem Du eine Ausbildung zur Verlagskauffrau begonnen hattest. Danach haben wir uns aus den Augen verloren, auch weil Du recht bald nach Amerika ausgewandert bist. Nun hast Du gerade mein Kinderbuch „Linns Abenteuer“ zur Bibliothek der „Deutschen Samstagsschule Boston“ gebracht. Lieben Dank dafür!

Erklärst Du uns bitte kurz, was die „German Saturday School Boston“ für eine Funktion hat?

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Bei Buchbestellung: Briefpost aus Brooklyn!

100 Tage hier & 100 Tage dort bis Weihnachten bestellen – dann gibt es Briefpost von mir aus Brooklyn, mit einer kleinen Begebenheit des Tages.

Einfach kurz bei mir Bescheid geben, wenn ihr das Buch für Euch oder zum Verschenken bestellt habt (ich glaube Euch), dann setze ich mich an den Schreibtisch und los geht’s. Die Post braucht allerdings etwas, bis sie in Deutschland ankommt. Deshalb: je eher desto besser! Kontakt per Email (sh@wegholz.de), oder auf einem der Kanäle, mit dem wir vielleicht sowieso schon verbunden sind.

Das Buch kann über jede Buchhandlung, oder auch direkt bei BoD bestellt werden: https://www.bod.de/buchshop/100-tage-hier-und-100-tage-dort-stephanie-hanel-9783746056982

P.S. Jedes verkaufte Exemplar motiviert mich für die Arbeit am neuen Buch!

„Briefe aus Brooklyn“

#Metroreading / Foto: R.Z.

Zum Abschluss meiner Serie auf dem BücherFrauen-Blog geht es um Autorinnen in Brooklyn – lustigerweise führten alle literarischen Fäden, die ich aufnahm, immer wieder dorthin zurück. Von der Autorin Straub, die einen Buchladen eröffnete, über die ehemalige Politkerin und heutige Buchautorin Albright bis zur preisgekrönten Kinderbuchautorin Woodson – alle lesen, schreiben, leben und verkaufen Bücher in Brooklyn!

„Briefe aus Brooklyn“ Teil 6

Briefe aus Brooklyn 6

Ein Buch für alle New Yorker

New York ist eine Stadt der Lesenden – inoffiziell lässt sich das an den vielen Lesenden in der Subway feststellen, die Richard so gerne fotografiert. Es ist wirklich faszinierend zu sehen, dass sogar dicke Bücher auf den sowieso schon beschwerlichen täglichen Weg zur Arbeit mitgeschleppt werden. Und dass es da wirklich auch um das materielle Buch geht, begreift die Beobachterin spätestens, wenn sie eine Kassiererin in einer Pizzeria in den Pausen in einem Hardcover lesen sieht. Briefe aus Brooklyn 6 weiterlesen