Archiv der Kategorie: Journalistin

Neues NY-Tagebuch!

Bald ist es wieder soweit! Die New York Tagebuch-Reihe wird fortgesetzt: „Goodbye, New York. Abschied von der neuen Heimat“ wird der dritte und letzte Band heißen. Ich zähle darin den Countdown runter, und beginne mit Tag 100 vor dem Abflug nach Deutschland. Ich freue mich, wenn ihr noch einmal mit mir durch Brooklyns und Manhattans Straßen lauft, und vielleicht auch Eure eigenen Reiseerinnerungen wieder erwachen. Die Zeichnungen im Buch sind diesmal mehr eine realistische Phantasie als tatsächliche Abbildung. Sie weisen ein wenig in die Zukunft, in der die Erinnerungen abstrakter werden, und das gelebte New York wieder zu einem Sehnsuchtsort. Denn New York lässt niemanden mehr los – auch in der Ferne nicht.

Coworking

Zollhofgarten, Heidelberg

Seit zwei Monaten arbeite ich von meinem Coworking-Platz in der halle02 aus. Die Heidelberger*innen kennen die Halle als coolen Veranstaltungsort in der Bahnstadt. Da, wo das Programm ausgeheckt und organisiert wird, koexistieren die Freien friedlich mit den Festangestellten und begegnen sich ab und zu beim Kaffee holen oder in der Mittagspause, vor dem Drucker, oder beim Frischluft schnappen ;-). Hier konnte ich das Manuskript für den dritten Teil meines New-York-Tagebuchs schreiben und Text-Aufträge bearbeiten. Wer noch etwas geschrieben braucht – immer her damit! Ansonsten hoffe ich, bald berichten zu können, was aus dem schönen Manuskript wird. Schließlich will ich es ja gerne mit Euch teilen!

Wenn Bücher auf Städte treffen

Susanne König

Unter dem Titel „Eine Stadt, eine Frau und viele Bücher. Susanne König und ihre Buchläden in NY“ erschien mein erster Podcast auf der Plattform der  BücherFrauen und auf dem BF-Blog. Den Audio-Schnitt hat Jana Stahl übernommen – und beim Überschriften-Finden half Paula – thank you!

Powerhouse Arena Filiale in Park Slope, Brooklyn

Es hat Spaß gemacht mit Susanne König fachzusimpeln und meine Zeit in Park Slope damit abzurunden. Ein Buchladen als „sicherer Hafen“ (Zitat König), dieser Beschreibung kann ich nur zustimmen – das empfand ich ganz genauso und war dankbar für alle kleinen und größeren Buchhandlungen, die ich in Brooklyn und Manhattan entdecken konnte. So viel Inspiration und guter Geist, davon werde ich noch lange zehren.

Fotos: sh

Fair Pay Global Forum (English Version)

On March 13, 2019, the FPI invited experts from business, academia, and politics to join the SAP in New York: High above Manhattan, best practices and practical solutions were discussed at the second Fair Pay Global Forum, a side event at the Women’s Rights Commission. Journalist Stephanie Hanel gave an exclusive report from New York.

In the hope of gaining more exciting insight into the topic of overcoming the gender pay gap, one year after the first Fair Pay Global Forum, I am on my way back to Chelsea, where new skyscrapers have sprung up like mushrooms in the Hudson Yards in recent months.
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Fair Pay Global Forum in New York

Internationale Expert*innen treffen sich im Hudson-Yards-Büro von SAP zum Erfahrungsaustausch

In der Hoffnung, weitere spannende Einsichten zum Thema Überwindung des Gender Pay Gaps zu bekommen, mache ich mich ein Jahr nach dem ersten „Fair Pay Global Forum“ wieder auf den Weg nach Chelsea, wo in den Hudson Yards in den letzten Monaten neue Wolkenkratzer wie Pilze aus dem Boden schossen.

Hudson Yards, NYC – Fensterausblick am Veranstaltungsort

In den Straßen herrscht diese urtümliche Mischung aus Dampf, Schweiß und Dreck. Das Ergebnis der Arbeit sind Bauwerke aus Stahl, Glas und Glanz, die selbst für New Yorker Verhältnisse noch monströs wirken. Drinnen herrscht dann eher Understatement und skandinavische Anmutung im SAP-Büro: leichte Design-Möbel, luftige Räume, Wohlfühl-Sitzgruppen. Fair Pay Global Forum in New York weiterlesen

Sonnenfotografie und Buchkunst

Anna Atkins in der New York Public Library

Ich stehe in einem kleinen, abgedunkelten Raum der New York Public Library und staune über Anna Atkins , deren Werk ich hier zum ersten Mal sehe. Über die fotografische Methode, die sie verwandte, um die ersten mit Fotos illustrierten Bücher überhaupt herauszugeben, und über die Zeitreise, die hier so mühelos gelingt. Die Werke sind so perfekt erhalten, als wären sie erst vor kurzem angefertigt worden und die Ästhetik lässt sich ohne die geringste geistige Übersetzung direkt genießen – dabei stammen sie aus der Mitte des vorletzten Jahrhunderts. Ich denke, am meisten imponiert mir der Pioniergeist der Fotografin und ihre beharrliche Arbeit über Jahrzehnte. Wie konnte das alles gelingen?

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„Linns Abenteuer“ in Boston

„Linns Abenteuer“ in der Bibliothek der Deutschen Samstagsschule Boston – und wer dahinter steckt!  Interview mit Romy Eichner

Romy und ich auf Sightseeing-Tour in Manhattan im „Oculus“

Liebe Romy, wir kennen uns noch aus unserer gemeinsamen Zeit beim damaligen Münchner Verlag „Systhema“, bei dem Du eine Ausbildung zur Verlagskauffrau begonnen hattest. Danach haben wir uns aus den Augen verloren, auch weil Du recht bald nach Amerika ausgewandert bist. Nun hast Du gerade mein Kinderbuch „Linns Abenteuer“ zur Bibliothek der „Deutschen Samstagsschule Boston“ gebracht. Lieben Dank dafür!

Erklärst Du uns bitte kurz, was die „German Saturday School Boston“ für eine Funktion hat?

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Briefe aus Brooklyn 6

Ein Buch für alle New Yorker

New York ist eine Stadt der Lesenden – inoffiziell lässt sich das an den vielen Lesenden in der Subway feststellen, die Richard so gerne fotografiert. Es ist wirklich faszinierend zu sehen, dass sogar dicke Bücher auf den sowieso schon beschwerlichen täglichen Weg zur Arbeit mitgeschleppt werden. Und dass es da wirklich auch um das materielle Buch geht, begreift die Beobachterin spätestens, wenn sie eine Kassiererin in einer Pizzeria in den Pausen in einem Hardcover lesen sieht. Briefe aus Brooklyn 6 weiterlesen

Mein Skizzenbuch in der Brooklyn Art Library

So schnell kann es gehen: nach drei kurzen gemeinsamen Wochen packte ich mein Skizzenbuch ein und es ging erneut nach Williamsburg und in die sympathische Bücherei. Das Skizzenbuch ist dort ja beheimatet und war bei mir nur zu Gast, um gefüllt zu werden. Nach vorabendlichem Abschiedsschmerz überwog am nächsten Tag die Freude, damit Teil dieses schönen Projekts zu werden. Superfreundliche Begrüßung und dementsprechend leichte Trennung.

Bei der netten Frau am Empfang stapeln sich die Postkisten mit weiteren Skizzenbüchern aus aller Welt –  denn am 30.4. ist Abgabeschluss für diese Runde! Schnell gehe ich und gucke mir andere Büchlein an. Und bekomme auch gleich wieder ein paar sehr fein gestaltete in die Hände. Nebenan sitzt eine französisch sprechende Familie, nach und nach kommen weitere Besucher*innen. Trotz schönster Sonne draußen, wird hier drin intensiv in den Büchlein geblättert. Dazu gesellt hat sich neuerding auch ein Foto-Automat – natürlich mit Skizzenbüchern darin.

Mein Sketchbook in der Digital Library

Mein Sketchbook im Video