Alle Beiträge von stephanie

Briefe aus Brooklyn 5

Wie findet man besondere Orte, die nicht auf den alltäglichen Wegen liegen?

Für Brooklyn hilft da zum Beispiel Curbed NY, vor allem deren Facebook-Account, auf dem immer wieder spannende Kurzvideos auftauchen. So einem Video habe ich eine tolle Führung durch „King’s Theater“ zu verdanken, das vor einigen Jahren mit sehr großem Aufwand instand gesetzt wurde und nun als Konzertbühne das kulturelle Leben in Flatbush bereichert. Der Kurzfilm war so beeindruckend, dass ich das neue alte Theater unbedingt in echt sehen wollte. Großzügig übersehen muss man bei Curbed NY nur die Berichte über Nobel-Immobilien, die so weit entfernt von der durchschnittlichen Wohnsituation erscheinen wie der Mars. Ebenfalls hilfreich ist auch Time Out – sowohl das Gratis-Heft als auch deren Online-Präsenz. Briefe aus Brooklyn 5 weiterlesen

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Briefe aus Brooklyn 4

Letztes Jahr saß ich gespannt vor dem Livestream und konnte kaum fassen, was ich da zu sehen bekam: Der erste Women’s March – scheinbar aus dem Nichts geboren – nahm historische Ausmaße an. Washington geflutet von Menschen mit pinken Mützen, Frauen mit frechen, genialen, mutigen und zornigen Plakaten und eine Bühne, auf der berühmte Frauen wie Madonna und Gloria Steinem und bisher Unbekannte das Mikrofon wie im Staffellauf weitergaben. Madonna war vor lauter Begeisterung kaum mehr von der Bühne zu bekommen, die engagierten jungen Frauen sprachen zum ersten Mal überhaupt vor großem Publikum und vertraten ihre Interessen.

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„Briefe aus Brooklyn“

Es ist ein bisschen mehr Zeit vergangen, seit ich Euch den letzten Brief aus Brooklyn schickte, dafür ist dieser nun dicker geworden und es sind viele Fotos drin. Viel Spaß beim Lesen und Gucken und eine schöne Vorweihnachtszeit wünsche ich Euch!

„Briefe aus Brooklyn“ Teil 3

Briefe aus Brooklyn 3

Nachdem der Blick erst einmal dafür geschärft ist, begegnet mir Literatur auch im Alltag an allen möglichen Stellen: So sehe ich, dass die Schokolade in ein Liebesgedicht eingewickelt wurde und dass dem hier sehr beliebten Grüntee japanischer Art (schmeckt ein wenig modrig) ein Haiku auf der Plastikflasche beigegeben wurde. Haikus sind groß im Kurs. So werden mir in einem Park von einem hochgewachsenen älteren Schwarzen selbst geschriebene Haikus exzellent vorgetragen. Natürlich erwerbe ich die Schriftform und wir verabschieden uns beide zufrieden und würdevoll voneinander.

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